04. Juli 2017 /

Wie gut ist die KK besucht?

Seit 2012 gibt es Kantonskonferenzen. Schardelegierte aus dem ganzen Kanton sind zweimal im Jahr eingeladen, die Jubla Luzern mitzubestimmen. Doch wie gut sind die eigentlich besucht? Und was sind die Gründe für Abwesenheit? Hier die Antworten.
#mitbestimmen
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#zusammenarbeiten
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#zusammensein
#zusammensein

Vor der KK im November 2016 hat der Vorstand 26 Scharleitungen angeschrieben. Sie hatten alle etwas gemeinsam: Ihre Scharen waren seit drei oder mehr Jahren nicht mehr an einer KK dabei. Der Vorstand wollte wissen, was der Grund dafür sei, ob man vielleicht etwas besser machen muss bei der Organisation von KKs? Denn eines ist klar: Über hohe Beteiligung – sei es bei Abstimmungen im Geschäftsteil, an Workshops oder beim Essen – darüber freut sich der Vorstand. 21 Antworten kamen zurück.

Das sagen die Zahlen

11 KK's
76 Scharen
6 nie an KK
25 nie bis 3x dabei
25 4 - 6x dabei
26 7x - immer dabei

Doch erst ein Blick in die Statistik: Inzwischen haben wir 11 KKs erlebt. Von den 76 Luzerner Scharen waren nur 6 noch nie an einer KK. Also weniger, als es Regionen gibt! Etwa ein Drittel aller Scharen war nie bis dreimal an einer KK – sie besuchen die KK durchschnittlich jedes vierte Mal oder weniger. Ein weiteres Drittel war vier- bis sechsmal dabei – durchschnittlich jedes zweite oder dritte Mal. Das letzte Drittel siebenmal bis immer – voll die KK-Routiniers! Die Spitzenreiter sind eine Jungwacht aus der Region Seetal (immer dabei) und ein Blauring aus der Region Pilatus (10 Teilnahmen).

Die bestbesuchte KK

Die bestbesuchte KK? Nur an einer gesellten sich über die Hälfte aller Scharen zusammen (genau gesagt 43). Es war die erste KK überhaupt im März 2012. Dort fanden vorher am selben Ort alle Regionalversammlungen statt (als es noch Regionalvereine gab). Das erklärt wohl die hohe Zahl. Danach sank es zuerst bis 18 Scharen hinab (April 2014). Seither wächst das Interesse aber wieder und die letzten zwei KKs waren nahe an der 50%-Marke. Man darf optimistisch sein für eine Zukunft mit belebten und vielfältigen KKs dank hoher Scharbeteiligung, gutem Programm und interessanten Workshops und Abstimmungen!

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Wir fragten - und es wurde geantwortet

Nun zurück zu den 21 Scharen, die lange nicht an einer KK dabei waren und uns sagten, warum. Das sind die Top 5 unter den Antworten:

 

Terminkollision: Bei 76 Scharen passiert es zwangsläufig, dass Schartermine und KK-Termin sich in die Quere kommen. Besonders wenn ein Leitungsteam klein ist, kann es schwer während einer Scharaktivität einzwei Personen an die KK entsenden.

Teamsituation: Man kennt das gut als Jublaner*in: Das Leitungsteam ist in einem ständigen Wandel und man muss sich immer neu finden. Da ist es manchmal schwer, sich auch noch um die Kantonskonferenz zu kümmern.

Kä Loscht: Die Leitungspersonen wollen in ihrer Freizeit lieber etwas anderes machen, als an eine KK zu gehen. Die Scharleitung findet keine Interessierten im Team.

Grad chli im Seich: Blauring-Leiterinnen und Jungwacht-Leiter sind oft engagierte Menschen, die vielleicht neben der Jubla noch Sport oder Musik oder Politik machen, ganz abgesehen von Familie, Schule, Arbeit, Studium usw. Da ist eine KK manchmal einfach zu viel des Guten.

#läuft: Das Leitungsteam ist zufrieden mit der Arbeit des Verbands und den Ergebnissen der KKs. Es sieht keinen Bedarf, sich an der Jubla-Demokratie zu beteiligen.

 

Übrigens kamen von den 26 befragten Scharen 11 nach langer Zeit wiedermal an eine KK. Nachfragen lohnt sich also! Und der Vorstand hat etwas gelernt für die Zukunft. Was ist eure Meinung zur KK? Das Präsidium hat jederzeit ein offenes Ohr für euch: praesident@jublaluzern.ch.

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